| Das hat mir besonders gut gefallen |
Holzbeheizung in jedem der unteren Räume,
insbesondere der
Küchenofen. Lagerfeuerstätte. Badewanne. Der "zweiseitige" Garten (Morgen -
und Abendsonne). Die vielen Räume (Rückzug für jeden) |
| Empfehlenswert für |
Wir haben drei herrliche Wochen in dem Haus verbracht. All die lobenden Äußerungen aus den vorigen Beschreibungen - nette Frau und Herr Karle,
schöne Ausstattung etc.-,
die auch für uns ausschlaggebend waren,
dieses Haus zu wählen,
können wir nur bestätigen. Das Problem mit der Fassade war für uns gar keins,
es betrifft nur kleine Teile und das ist unerheblich. Das Haus ist solide renoviert,
gemütlich und praktisch,
beides vereint. Deutlich schöner als auf dem Foto ist die Küche! Wir hatten etwas Bedenken,
ob sie unseren Ansprüchen - wir kochen gerne und halten uns gerne in Küchen auf - genügen würde,
sie tat es voll und ganz! Nicht ganz ersichtlich war es für uns vorher,
wie sich das mit den Öfen verhält,
darum hier nochmal: Es gibt in der Küche einen sehr gut funktionierenden Holz-Küchenofen,
der schnell so beheizbar ist,
dass man darauf auch kochen kann oder den allerdings kleinen - Backofen nutzen. Natürlich ist das bei hohen Außentemperaturen schweißtreibend. Dafür sind aber auch noch die zwei Kochlatten da und ein Pizzaofen. Die Geschirrausstattung nebst Töpfen und Pfannen ist gut. Man kann nach Herzenslsut einfache Mahlzeiten und Salate zubereiten.
Außerdem gibt es sowohl im Wohnzimmer wie im sog. "Rotweinzimmer" (mit Plattenspieler und Schallplatten!),
das ich auch als meine "Mönchszelle" bezeichnete weil klein und ruhig und besinnlich,
je einen Ofen,
die wir aber im Sommer nicht brauchten.
Schön war es,
vor der Haustüre unter dem Walnussbaum in der Sonne zu frühstücken (Croissants aus dem Laden im Ort,
so können`s nur die Franzosen... selten so leckere gegessen),
das Plätschern des Wassers daneben,
das immer in den Steintrog fließt... Ebenso schön: Auf der anderen Seite des Hauses abends in der Sonne Gemüse zu schnibbeln,
am Lagerfeuer zu sitzen,
grillen kann man auch... Genügend Gartenmöbel sind vorhanden.
Was bestechend war ist für Musiker die Akustik!! Sowohl in der großen Halle,
die gedacht ist für Regentage für Kinder (oder Federball-oder Tischtennis spielende Erwachsene) als auch in der sog. Mönchszelle (dem Rotweinzimmer),
ist durch die hohen spitzen Decken beste Musikvoraussetzung! Ich kann mir dort eine Gruppe musizierender Menschen sehr gut vorstellen (ich spielte dort Querflöte)!
Das Bad ist mit Dusche und Badewanne sehr gut ausgestattet. Schön war es,
nach einer langen,
anstrengenden Wanderung ein heißes Bad zu nehmen.
Die Matratzen,
auch ein wichtiges Thema im Urlaub,
sind relativ neu,
wir haben prächtig geschlafen.
Ein kleiner Wermutstropfen ist die Endreinigung,
die durch die Gäste vorgenommen werden muss,
was bei dem großen Haus schon einige Zeit in Anspruch nimmt. Zum Glück war der Vorabreisetag ein Regentag...., Familien, Paare, Gruppen |
| Familien |
Bestens. Ich kann mir sehr gut die Entdeckerfreude der Kinder vorstellen - viele Türen,
Treppen,
Ecken,
das Haus bietet viele Möglichkeiten,
fantasievolle Spiele zu machen. Da würde es die vielen Gesellschaftsspiele,
die auch vor Ort sind,
fast gar nicht brauchen... Aber sie sind da,
so können auch langweilige Regentage gut überbrückt werden.
Aber auch die Umgebung kann ausgiebig entdeckt und bespielt werden ohne große Gefahren. Wenn genug Wasser da ist gibt es sogar manchmal einen Bachlauf im hinteren Garten,
sonst aber auch in dem Steintrog vor der Haustür. |
| Paare |
hervorragend,
s.o. |
| Gruppen |
Gut machbar. Wandergruppen,
aber auch Musikgruppen. Allerdings: Nur eine Toilette,
ein Bad. (Aber: Toilette separat). |
| Beste Jahreszeit |
Vorstellbar sind alle Jahreszeiten. Es scheint ein ausgesprochenens Wintersportgebiet zu sein,
nicht allzuweit - aber doch nur mit Auto erreichbar - ist ein Skilift. Wie schon in Vorjahren beschrieben: Im Winter wird es etwas dunkel im Haus sein da kleine Fenster,
aber es sind viele Lampen und Kerzen vorhanden,
Gemütlichkeit garantiert!, Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter |
| Sommer |
Wir sind vorwiegend gewandert,
immer mit Wanderkarte,
auch wenn die Wege gut ausgeschildert sind. Es ist eine abwechslungsreiche Landschaft (Nadel-,Laubwald,
Felsen,
Moose,
Farne,
Lichtungen,
(Berg-)Wiesen,
Seen),
oft mit vielen,
traumhaft schönen Höhenmetern verbunden. An Tagen,
wo wir nicht so fit waren,
haben wir uns Wanderungen auf den Höhenwegen herausgesucht,
die auch herrlich waren. Dort gibt es unendliche Weitblicke und betörend schöne Pflanzen!(Arnika!) Selbst den Col de la Schlucht haben wir trotz Höhenangst geschafft. (Sollte man unbedingt machen! Atemberaubend schön. Für mich war wichtig vorher zu wissen: Wenn ich es mir nicht zutraue kann ich jederzeit wieder umdrehen))
Eine große Hilfe zur Routenplanung war uns der zwar alte,
aber doch noch aussagekräftige Wanderführer im Haus (gelbes Buch,
von einem Herrn Ritter(?)
Die Ortschaften in den Vogesen haben uns ein wenig enttäuscht. Dort muss man die Gemütlichkeit suchen. Einige Male sind wir ins vordere Elsass gefahren,
dort wird es gleich behaglicher. Wunderbar und unbedingt sehenswert ist Eguisheim,
kurz vor Colmar. Einen Tagesausflug wert!
Die Straßen sind für viele Rennradfahrer eine Herausforderung. Viele Höhenmeter kann man sich da erstrampeln,
wenn man will.
Was man sich nicht entgehen lassen sollte ist das Textilmuseum in Ventron. Dort werden sehr gute Führunmgen gemacht,
(allerdings sprach der Führende bei uns nur französisch,
er gab sich Mühe,
es uns noch zu verdeutlichen und in der Gruppe war eine Deutsche dabei,
die Französisch konnte und uns übersetzte).
In La Bresse (und noch in einem anderen Ort) gibt es auch eine Bonbonfabrik in der ständig Vorführungen stattfinden die zeigen,
wie Bonbons hergestellt werden. |
| In der Umgebung gibt es |
ir mussten erst ein wenig suchen. In Cornimont gibt es Aldi und einen anderen Supermarkt,
den man aber erst suchen muss. Eine gute und schöne Bäckerei (Boucherie) und Konditorei an der Hauptstraße. Die Metzgerei in Ventron gibt es nicht mehr. Dafür eine recht gute in Cornimont,
die man ein wenig suchen muss ( Wenn man von Travexin kommt rechts vor der Kirche reinfahren,
dann stößt man auf einen Parkplatz,
dort ist die kleine Metzgerei)
Wir kaufen gerne Bio-Lebensmittel und wollten schon fast aufgeben,
bis wir einen kleinen Bioladen vor dem Aldi entdeckten,
der aber nicht alle Tage auf hat. Aber dort bekommt man ein paar Dinge wie Obst und Gemüse,
Trockenwaren,
Getränke,
und manchmal mit viel Glück auch (ggf. vorbestelltes) Biobrot (Kein Vollkorn). Leider zu spät entdeckten wir in La Bresse einen wunderschönen Laden: Metzgerei mit Bäckerei,
auch Käse gibt es dort. Dort bekommt man auch Biobrot. Dieses Geschäft ist an der Hauptstraße,
auf der rechten Seite,
erkennbar an einem gemalten "Schweinekopf" auf dem Ladenschild. Gegenüber ist ein "Viel-Sterne-Restaurant",
das uns sehr empfohlen wurde,
das wir aber der Preise wegen nicht betraten.
Zu unsrere großen Freude bekamen wir im Fremdenverkehrsamt eine Art "Informations-Pappe",
wo alle Märkte in der näheren und weiteren Umgebung sehr übersichtlich aufgelistet sind. Es gibt an vielen Wochentagen Märkte,
schön französisch,
dort gibt es auch einen Biostand :-) Da macht das Einkaufen richtig Spaß.
Da wir sehr anspruchsvoll sind was Essen betrifft haben wir eigentlich außer daheim nur noch herrlich gegessen in den sog. "Fermes Auberges",
den Sommerhöfen in den Bergen,
dort gibt es herzhafte,
deftige Kost,
der Topf wird oft auf den Tisch gestellt,
der Käse stammt dort aus eigener Käserei. Das einfache Essen hat uns,
nach langen Wanderungen,
immer am besten geschmeckt. In Ventron waren wir gar nicht essen,
einmal in Travexin.
Einkaufen kann man alles Nötige auch in dem kleinen Laden neben der Kirche. Teuer. "Tante Emma" Preise. Aber man bekommt Vieles. Der Laden schließt oft vor 18.00 Uhr. Den Obst-und Gemüsestand neben der Kirche am Freitag gibt es noch., Supermarkt, Restaurant, Markt, Fremdenverkehrsamt |
| Supermarkt |
Cornimont,
La Bresse... |
| Restaurant |
Fermes Auberges in den Bergen |
| Markt |
In La Bresse,
Cornimont,
Gerardmere... u.a. |
| Fremdenverkehrsamt |
Als wir das erste Mal da waren war eine Frau da,
die leider kein Deutsch konnte. Später aber war auch eine andere Frau dort,
sie sprach sehr gut Deutsch und konnte uns gute Informationen geben. |